Wahnsinn mit Methode: Nixons "Madman"-Strategie im Vietnamkrieg 1969
Reihe: Außenpolitische Desaster und was wir aus Ihnen lernen können
Das Jahr 1968 gilt innen- und außenpolitisch als eines der turbulentesten Jahre in der US-Geschichte. Als Richard Nixon inmitten dieses Tumultjahres als republikanischer Präsidentschaftskandidat antrat, versprach er den Wählern, er habe einen „geheimen Plan“ zur Beendigung“ des Vietnamkrieges. Tatsächlich hatte sich Nixon vorgenommen, den Vietnamkrieg noch in seinem ersten Amtsjahr zu beenden. Zu diesem Zweck entwickelte er während des Wahlkampfs die sogenannte „Madman-Theorie“, deren Kernelemente er nach dem Amtsantritt zusammen mit seinem Nationalen Sicherheitsberater Henry Kissinger umsetzte. Was dann unter strengster Geheimhaltung geschah, wird Thema des Vortrags sein. Die „Madman-Theorie“ ist auch deshalb so interessant, weil Präsident Donald Trump diesen Ansatz aktuell nachahmt. Warum die Anwendung der „Madman-Theorie“ weder unter Nixon noch unter Trump erfolgreich war, wird ebenfalls beleuchtet werden. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe: Außenpolitische Desaster und was wir aus ihnen lernen können.
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