Politik, Gesellschaft, Krefeld, Recht, Immobilien
Kurse (30)
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"One hell of a gamble": Kennedy, Chruschtschow, Castro und die Kubakrise 1962
Während der Kubakrise im Jahr 1962 hielt die ganze Welt den Atem an. In jenen 13 Oktobertagen stand die Welt kurz vor einem Atomkrieg. Weder Kennedy noch Chruschtschow haben diese Konfrontation gewollt und dennoch haben sich beide in dieses außenpolitische Desaster hineinmanövriert. Gegenseitige Fehlwahrnehmungen, falsche Rückschlüsse aus erlebter Geschichte, übersteigerte Rhetorik und letztlich die Neigung, komplexe weltpolitische Probleme auf eine Frage der persönlichen Ehre zur reduzieren, ergaben eine hochexplosive Mischung. Angesichts der Tatsache, dass Fidel Castro die UdSSR auf dem Höhepunkt der Krise zum Nuklearschlag gegen die USA aufforderte und zahlreicher weiterer unvorhergesehenen Zwischenfälle, können wir heute von Glück reden, dass die große Katastrophe ausblieb.
Historischer Rundgang: „Die Industrie am Niederrhein und ihre Arbeiter“
Der Titel des Stadtrundgangs ist auch der Titel eines Standardwerks der nationalökonomischen Fachliteratur des 19. Jahrhunderts. Es stammt von dem jungen Wissenschaftler Alphons Thun (1854-1886), einem Schüler des berühmten Berliner Nationalökonomen Gustav Schmoller. Schmoller begründete die damals hoch innovative Schule der nicht mehr nur auf theoretischen Modellen, sondern vor allem auf praktischer Forschung beruhenden Nationalökonomie, für die die Diskussion und Lösung der Sozialen Frage von zentraler Bedeutung war. Thuns 1879 erschienene Schrift ist das Ergebnis einer ausgedehnten Reise in die linksrheinischen Industriegebiete, die ihn auch nach Krefeld als damalige europäische Metropole der Samt- und Seidenindustrie führte. Seine anschauliche, lebendige und zugleich schonungslos realistische Schilderung der Produktionsweise und der Lebenssituation der Arbeiter in der Krefelder Textilindustrie zur Zeit der Industrialisierung ist der Leitfaden dieses Stadtrundgangs.
Schöne Gärten in Krefeld! - Ein Garten im Kliedbruch
In diesem naturnahen Garten von ca. 1500qm trachten die Gartenbesitzer jedes Jahr danach, das Zusammenleben von Mensch, Tier und Pflanze zu verwirklichen. Große alte Bäume und Sträucher umsäumen den mit Themenbeeten gestalteten Innenteil mit Blumen, Obst, Gemüse und vielen Kräutern. Die natürliche Un-Ordnung harmoniert hier mit der akkuraten Einteilung im Bauerngarten und ergibt eine reizende Atmosphäre.
Mein Haus kommt in die Jahre:
Es gibt viele Gründe für eine Haussanierung: hohe Energiekosten, dringend notwendige Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten, Umnutzung von Räumen, Werterhaltung oder -steigerung usw. Dieses Seminar richtet sich an Hausbesitzer, die sich über die Bandbreite der Sanierungs- und Modernisierungsmöglichkeiten informieren möchten. Haussanierung in der richtigen Reihenfolge kann Zeit und Kosten sparen. Behandelt werden Themen wie: Energieausweis und energetische Ertüchtigung, Ursachen von Schimmelbefall und Kellerfeuchtigkeit, Sanierungsarbeiten an Fassade und Dach. Anmeldung erforderlich.
Abendführung durch das historische Klärwerk
Das Klärwerk Krefeld wurde 1909 eingeweiht. Es ist ein denkmalgeschütztes Jugendstilgebäude von besonderem Charme. Der Uerdinger Verein zum Erhalt des historischen Klärwerks Krefeld e.V. setzt sich dafür ein, dass sowohl das denkmalgeschützte Gebäude wiederhergestellt wird, als auch die Geschichte des Klärwerkes bewahrt wird. Die Führung durch das historische Gebäude geht auf die Geschichte der Abwasserreinigung, das Hygieneverständnis im 19. Jhd. und die Baukultur der Stadt ein. Auch die aktuellen Herausforderungen im nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser (Ziele der UN Agenda 2030) werden thematisiert.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden an den Verein zum Erhalt des historischen Klärwerks Krefeld Uerdingen e.V. sind willkommen.
Stadtgang: Tief im Westen
Ende des 19. Jhds. war der Krefelder Westen ein Grenzland, getrennt von der Innenstadt durch die Eisenbahn, der heutige Ring. Maschinen- und Textilfabriken, Lagerplätze und das Gaswerk machten sich gegenseitig den Platz streitig. Die letzten Bauernhöfe überlebten als Ausflugslokale.
Das Krefelder Drei-Fenster-Haus war Geschichte. In der Zeit des Jugendstils kamen neue anspruchsvollere Stadthäuser hinzu und dann, in der Weimarer Zeit, neben größeren Mietshäusern, unterschiedlichste Kleinsiedlungen im Grünen.
Dazwischen sind zahlreiche Spuren zur Textilgeschichte der Stadt zu entdecken, wie beispielsweise eine noch in Betrieb befindliche Weberei, die wechselnden Standorte der Webschule hin zur Hochschule NH und vieles mehr.
Historischer Rundgang: Zwangsarbeiter*innen in Neukirchen-Vluyn
In den Jahren 1940 bis 1945 haben ca. 1500 Menschen vor allem aus Osteuropa Zwangsarbeit im Bergbau und in der Landwirtschaft in Neukirchen-Vluyn leisten müssen. Der Rundgang führt über das ehemalige Zechengelände sowie zu den Lagerstätten Holtmannstraße und Siebertstraße.
Das 1 x 1 der Geldanlage
Die Zinsen für Anleger sind zwar gestiegen, die Inflationsrate allerdings ebenfalls. Wer ausschließlich in Tages- und Festgeld investiert, kann seit Jahren nur geringe Renditen erwirtschaften und damit die Inflation nicht ausgleichen. Höchste Zeit, sich mit alternativen Anlagemöglichkeiten zu beschäftigen. Folgende Themen werden behandelt: Sparverhalten der Deutschen; Möglichkeiten der Geldanlage; Aktien, Anleihen und Investmentfonds als Anlagestrategie; Risiken bei der Geldanlage; Vermögenssicherung und -aufbau. Der NDAC Anlegerclub ist einer der größten Anlegergemeinschaften Deutschlands und vermittelt seit mehr als 25 Jahren Wissen rund um das Thema Geldanlage. - Anmeldung erforderlich.
Livestream - vhs.wissen live: Cahokia: Eine präkolumbische indigene Hochkultur in Nordamerika
Lange ging die historische Forschung von der These aus, indigene Hochkulturen hätte es vor der Ankunft der Europäer ausschließlich in Süd- und Mittelamerika gegeben.
Demgegenüber seien nördlich des Rio Grande nur nomadisierende Sammler- und Jägerkulturen vorzufinden gewesen.
Seit den 1990er Jahren hat die archäologische Forschung dieses einseitige und vorurteilsbeladene Bild gründlich revidiert.
Nicht nur im Südwesten der heutigen USA fanden sich die Relikte fortgeschrittener Zivilisationen, die mit dem mesoamerikanischen Kulturraum eng verbunden gewesen waren, sondern auch östlich des Mississippi, wo zwischen 1050 und 1250 die Stadt Cahokia eine umfassende politische, militärische und religiöse Hegemonie ausübte.
Diese erstreckte sich vom Mississippi bis an die Küste des Atlantiks und von den Großen Seen bis an den Golf von Mexiko. In diesem Vortrag soll die Geschichte von Aufstieg und Fall einer indianischen Großmacht vor Kolumbus nachgezeichnet werden.
Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Anmeldeschluss: 05.06.
GRÖNLAND – einst und jetzt
Grönland ist in aller Munde, aber nur wenige kennen das Land aus eigener Anschauung. Auch US-Präsident Trump war noch nie dort, schickt aber regelmäßig seine Vertreter, um US-Ansprüche auf die größte Insel der Erde zu untermauern.
Grönland ist ist ein besonderes Land. Vor allem ist es kaum grün (wie der Name suggeriert), sondern immer noch fast ausschließlich weiß, nahezu völlig mit Eis bedeckt und entsprechend so dünn besiedelt wie kein anderes Land der Welt. Auf mehr als 2 Mill. km² leben weniger Menschen als in Castrop-Rauxel, und die auch nur in den Küstenregionen in West- und Südgrönland. Diese Inuit streben – das zeigen alle jüngsten Abstimmungen – nach mehr Unabhängigkeit und möchten mehrheitlich keine US-Bürger werden, aber auch keine Dänen sein, die bislang – bei aller Autonomie Grönlands – noch die Oberhoheit besitzen. In die EU beispielsweise hat Grönland nie gewollt.
Der Referent machte sich von Island aus auf den Weg nach Ostgrönland und stellt die Region um die Stadt Tasiilaq vor und die auf Grönland lebenden Menschen mit ihrer ganz eigenen Kultur, Sprache, Tradition und Geschichte.
Die ausländischen Besucher fasziniert zudem die unberührt erscheinende Natur, die man meist zu Fuß oder per Boot erkundet – möglichst in Begleitung Einheimischer. Clemens Schmale zeigt Bilder aus dem Spätsommer, wenn viele Eisberge unterwegs sind und weniger Kreuzfahrer. Er traf auch mehrfach den bekannten Südtiroler Grönland - Forscher und Autor Robert Peroni.
Der Referent besuchte alle Länder Nordeuropas und referiert zuweilen über die Färöer-Inseln, die einen ähnlichen Autonomiestatus haben wie der große Nachbar Grönland.
Führungen durch das Stadtbad Neusser Straße
Die Stadt Krefeld bietet zwischen Mai und September wieder Führungen durch das Stadtbad Neusser Straße an. An den sogenannten „Baustellen“-Führungen können jeweils 18 Personen teilnehmen, der Führungsweg verläuft durch Wandelgang, Bädertrakt und die beiden Schwimmhallen. Auf dem Weg erfahren die Teilnehmenden viel Wissenswertes zu der historischen Nutzung als Hygiene- und Badeanstalt (Baujahr 1890), aber auch darüber, wie und warum sich die Immobilie in den Jahrzehnten danach Stück für Stück veränderte - bis hin zu den Sicherungsmaßnahmen der letzten Jahre. Die Planungen für zukünftige Nutzungen werden im Rahmen der Führung kurz vorgestellt. Die Führung ist kostenfrei und dauert ca.anderthalb Stunden. Für die Mittagsführungen sind 45 Minuten angesetzt.
Es führt Sie das Führungsteam der Stadt Krefeld.
Bitte finden Sie sich 10 Minuten vor Beginn am Eingang zum Stadtbad, Neusser Str. 58-60, ein. Es besteht die Pflicht zum Tragen eines Helms, der den Teilnehmenden gestellt wird.
Weitere Führungen gibt es unter: www.freischwimmer-krefeld.de
Die eigene Immobilie
Wer sein Haus verkaufen möchte, hat sich einiges vorgenommen. Der Verkaufsprozess einer Immobilie ist komplex, bindet viel Zeit und hat eine beachtliche wirtschaftliche Tragweite. Hier sollte man nichts dem Zufall überlassen. Das Seminar zeigt auf, wie man den gesamten Prozess aufbaut und die Immobilie bestmöglich präsentiert. Sie erhalten zahlreiche Profi-Tipps - von der Vorbereitung, über die Preisfindung bis zur Übergabe an den neuen Eigentümer - und lernen, die häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf zu vermeiden. Anmeldung erforderlich.
Zur weltpolitischen Lage mit Heussen und Freiberger: Brauchen wir in einer Welt des Überflusses neue weltpolitische Spielregeln und Institutionen?
Für viele Menschen steht seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine und der Wiederwahl Donald Trumps das gewohnte Weltbild Kopf. Von einer neuen „Weltunordnung“ (Carlo Masala) und einer „Zeitenwende“ (Olaf Scholz) ist die Rede. Deutschland muss wieder „kriegstüchtig“ (Boris Pistorius) werden und das einstige europäische Erfolgsprojekt, die EU, droht zwischen den Mühlen rechtextremer Kräfte zerrieben zu werden. Auf die einstige Schutzmacht der freien Welt ist kein Verlass mehr, weil sich ein Großteil der Amerikaner nicht mehr für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit interessiert. Wir erleben gerade die Rückkehr imperialistischen Großmachtgehabes. Dieser Rückfall in archaische Handlungsmuster überdeckt in der öffentlichen Debatte jedoch viel tiefgreifendere tektonischen Verschiebungen in der Staatenwelt. Der amerikanische Diplomatiehistoriker Francis J. Gavin, hat diese Verschiebungen in seinem Buch „The Taming of Scarcity and the Problems of Plenty: Rethinking International Relations and American Grand Strategy in A New Era“, skizziert. Heussen, der weltbewanderte ARD-Korrespondenz, und Freiberger, der leidenschaftliche Diplomatiehistoriker, wollen die Thesen des Buches mit Ihnen diskutieren.
Livestream - vhs.wissen live: Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition
„Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt“, schrieb Blaise Pascal bereits im 17. Jahrhundert.
Die Wissenschaft scheute lange die „Herzensgründe“ oder auch Bauchentscheidungen wie der Teufel das Weihwasser.
Aber: Gute Entscheidungen basieren oft auf einer unbewussten Intelligenz, die sehr schnell operiert und gerade in komplexen Situationen faszinierend einfach ist, sicher im Erkennen des Wesentlichen und logischen Abwägungen weit überlegen. Das heutige Wissen über das Bauchgefühl revolutioniert unser Bild vom menschlichen Verstand.
In einer komplizierten Welt lehren uns Entscheidungen „aus dem Bauch“ die Lebenskunst, paradox formuliert, intuitiv zu wissen, was sich nicht zu wissen lohnt.
Gerd Gigerenzer ist ein weltweit renommierter Psychologe, Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.
Er hat zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten, u.a. den AAAS Preis für den besten Artikel in den Verhaltenswissenschaften, den Communicator-Preis und den Deutschen Psychologie-Preis.
Anmeldeschluss: 15.06.
Historischer Rundgang: "Den Opfern Identität und Gesicht geben"
Der Stadtrundgang berichtet anhand persönlicher Schicksale von Verfolgung und Widerstand in Krefeld in der NS-Zeit. So erinnert er etwa an kommunistische Widerstandskämpfer ebenso wie an nach §175 Verfolgte oder die Millionen Opfer der Shoah. Die Protagonisten des Rundgangs repräsentieren damit ganz unterschiedliche Opfergruppen des NS-Regimes. Ihre Biographien lassen Mechanismen und Ungeist der nationalsozialistischen Diktatur konkret und das Ausmaß der täglichen Bedrohung spürbar werden.
Schöne Gärten in Krefeld! - Ein Garten im Krefelder Westen
Hinter einem Ziegelklinker-Haus aus den 30iger Jahren, die typische Bebauung jener Zeit, liegt das ca. 900qm große Grundstück. Hoch gewachsene Bäume, Blühsträucher und eine Heckenbepflanzung zu beiden Seiten, machen den parkähnlich angelegten Garten von außen fast uneinsehbar. Die Eigentümer sorgten bereits für schattenspendende Bäume und eine dem Klimawandel angepasste Vier-Jahreszeiten-Bepflanzung, die ständig neue Farben hervorbringt. Als rahmengebende Kulisse entdeckt man zwischen den Staudenbeeten und der Bewachsung Metallskulpturen des Hausherrn.
Livestream - vhs.wissen live:„Zukunft der industriellen Produktion in Deutschland“
Die industrielle Produktion ist das Rückgrat unseres Wohlstands – doch sie steht massiv unter Druck: Globale Konkurrenz, fragile Lieferketten, geopolitische Krisen und der Klimawandel fordern uns heraus.
Die Frage ist nicht, ob wir unsere Produktion neu denken müssen, sondern wie schnell.
Eine vernetzte Wertschöpfung im Sinne von Industrie 4.0 ist dabei weit mehr als Effizienzsteigerung: Sie ist der Schlüssel zu einer Produktion, die wettbewerbsfähig, resilient, nachhaltig – und damit zukunftsfähig ist.
Björn Sautter wirft einen Blick in die Zukunft der industriellen Wertschöpfung.
Er gibt Einblicke in strategische Überlegungen und Forschungsansätze, die den Weg in eine intelligente und nachhaltige Industrieproduktion in Deutschland weisen und unterfüttert diese mit anschaulichen Beispielen aus der industriellen Praxis.
Björn Sautter ist Senior Expert Industrie 4.0 bei der Festo SE & Co. KG, einem der weltweit führenden deutschen Unternehmen für Automatisierungstechnik und technische Bildung.
Er ist ebenso stellvertretender Industriesprecher des Forschungsbeirats Industrie 4.0.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Führungen durch das Stadtbad Neusser Straße
Die Stadt Krefeld bietet zwischen Mai und September wieder Führungen durch das Stadtbad Neusser Straße an. An den sogenannten „Baustellen“-Führungen können jeweils 18 Personen teilnehmen, der Führungsweg verläuft durch Wandelgang, Bädertrakt und die beiden Schwimmhallen. Auf dem Weg erfahren die Teilnehmenden viel Wissenswertes zu der historischen Nutzung als Hygiene- und Badeanstalt (Baujahr 1890), aber auch darüber, wie und warum sich die Immobilie in den Jahrzehnten danach Stück für Stück veränderte - bis hin zu den Sicherungsmaßnahmen der letzten Jahre. Die Planungen für zukünftige Nutzungen werden im Rahmen der Führung kurz vorgestellt. Die Führung ist kostenfrei und dauert ca.anderthalb Stunden. Für die Mittagsführungen sind 45 Minuten angesetzt.
Es führt Sie das Führungsteam der Stadt Krefeld.
Bitte finden Sie sich 10 Minuten vor Beginn am Eingang zum Stadtbad, Neusser Str. 58-60, ein. Es besteht die Pflicht zum Tragen eines Helms, der den Teilnehmenden gestellt wird.
Weitere Führungen gibt es unter: www.freischwimmer-krefeld.de
Zwischen Orangenbäumen und Checkpoints: Eine christlich-palästinensische Familiengeschichte aus dem Westjordanland
Es war einmal eine christlich-palästinensische Familie mit acht Kindern, die aus Jaffa stammte. Dort lebten sie in einem großen Haus am Mittelmeer, bis sie in das Dorf Birzeit im Westjordanland flüchten und sich eine neue Existenz aufbauen mussten. Diese Geschichte wurde der langjährigen VHS-Dozentin Nadja Arens-Nasser als kleines Mädchen erzählt, um an ihre Vorfahren zu erinnern. Ihr Vater ist eines der acht Kinder und sie erzählt seine Geschichte am Freitag, 25. Juni, um 19 Uhr im VHS-Saal unter Zuhilfenahme von Fotos. Anschließend steht sie für Fragen zur Verfügung.
Nadja Arens-Nasser, die selbst mehrfach in Birzeit war, berichtet aus erster Hand über das Leben ihrer christlichen Verwandtschaft in der Westbank.
Mietspiegel, Mieterhöhungen, Mietpreisrecht - wie finde ich die angemessene ortsübliche Miete?
Angesichts eines vermeintlichen Anstiegs der Mieten in Städten wie München oder Hamburg sind Begriffe wie Mietpreisbremse, Mietspiegel, Mieterhöhung, Kappungsgrenzenverordnung, Mietwucher etc. in aller Munde. In diesem Vortrag werden die wichtigsten Begriffe aus dem Mietpreisrecht erläutert. Der Referent verdeutlicht die Funktion und die Anwendung eines Mietspiegels und stellt konkrete Beispielfälle aus der Region dar. Die Teilnehmenden lernen darüber hinaus die Formalien eines Mieterhöhungsbegehrens kennen und erfahren, wie man bei Neuvermietungen von Wohnungen zu einer angemessenen Mietkalkulation gelangt. Das Angebot richtet sich sowohl an Mieter als auch an Vermieter. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auch der Immobilienprofi (Hausverwalter, Immobilienmakler) kann sein Wissen auffrischen. Anmeldung erforderlich.