Skip to main content Skip to page footer

„A House of Dynamite?“ – Über die Ambivalenzen nuklearer Abschreckung

Eine Kooperation mit dem Krefelder Friedensbündnis

Seit Oktober 2025 ist das hochkarätig besetzte Netflix-Drama „A House of Dynamite“ in aller Munde. In diesem minutiös recherchierten Film lässt Oskar-Regisseurin Kathryn Bigelow die militärischen und politischen Entscheidungsträger in der U.S.-Regierung eine fiktive Nuklearkrise durchlaufen. Schonungslos werden dem Zuschauer die großen Dilemmata der nuklearen Abschreckung vor Augen geführt. Und tatsächlich sind die historischen Lehren und die Logiken der nuklearen Abschreckung keineswegs so eindeutig, wie es einem die sicherheitspolitischen Experten und Politiker gerne weismachen wollen. Darum soll es in diesem Vortrag gehen. Dr. Thomas Freiberger ist ausgebildeter Diplomatiehistoriker und hat 13 Jahre lang zu Krisen im Kalten Krieg und der amerikanischen Außenpolitik an der Universität Bonn geforscht und gelehrt.