Zur weltpolitischen Lage mit Heussen und Freiberger: Brauchen wir in einer Welt des Überflusses neue weltpolitische Spielregeln und Institutionen?
Für viele Menschen steht seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine und der Wiederwahl Donald Trumps das gewohnte Weltbild Kopf. Von einer neuen „Weltunordnung“ (Carlo Masala) und einer „Zeitenwende“ (Olaf Scholz) ist die Rede. Deutschland muss wieder „kriegstüchtig“ (Boris Pistorius) werden und das einstige europäische Erfolgsprojekt, die EU, droht zwischen den Mühlen rechtextremer Kräfte zerrieben zu werden. Auf die einstige Schutzmacht der freien Welt ist kein Verlass mehr, weil sich ein Großteil der Amerikaner nicht mehr für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit interessiert. Wir erleben gerade die Rückkehr imperialistischen Großmachtgehabes. Dieser Rückfall in archaische Handlungsmuster überdeckt in der öffentlichen Debatte jedoch viel tiefgreifendere tektonischen Verschiebungen in der Staatenwelt. Der amerikanische Diplomatiehistoriker Francis J. Gavin, hat diese Verschiebungen in seinem Buch „The Taming of Scarcity and the Problems of Plenty: Rethinking International Relations and American Grand Strategy in A New Era“, skizziert. Heussen, der weltbewanderte ARD-Korrespondenz, und Freiberger, der leidenschaftliche Diplomatiehistoriker, wollen die Thesen des Buches mit Ihnen diskutieren.
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- Kursnummer: H12004
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Start:Do. 18.06.2026
19:00 UhrEnde:Do. 18.06.2026
21:00 Uhr -
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