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Henning Neidhardt
Kurse (2)
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Seminar: Die Kunst des Jazz-Hörens – Vom Bebop zu Hardbop, Cool Jazz und Postbop
Jazz ist eines der lebendigsten, vielfältigsten und zugleich beständigsten Musikgenres – Zeit, ihm eine eigene Kursreihe zu widmen! In loser Folge erzählt Jazzpianist, Komponist und Sound-Designer Henning Neidhardt eine Hörgeschichte des Jazz und führt dabei ein in die musikalischen Besonderheiten von Jazzstilen und ikonischen Songs sowie ihre historischen, sozialen und kulturellen Bedingungen. In diesem zweitägigen Seminar verfolgen wir den Weg vom Bebop der 40er Jahre hin zum Hardbop, Cool Jazz und Postbop der 50er und 60er Jahre. Im Fokus stehen prägende Persönlichkeiten wie Miles Davis, John Coltrane, Wayne Shorter und Bill Evans sowie das stilprägende Label Blue Note Records. Anhand zahlreicher Hörbeispiele wird nachvollziehbar, wie sich Klangsprache, Improvisation und Form im modernen Jazz weiterentwickelt haben.
Neidhardt, der 2018 mit dem renommierten „Steinway and Sons Förderpreis Jazz“ ausgezeichnet wurde, führt Sie fundiert, aber kurzweilig und mit anschaulichen Erklärungen am Klavier ein in die Kunst des Jazz. Ob Sie immer schon Fan waren oder die Musik für sich entdecken möchten – die Reihe „Die Kunst des Jazz-Hörens“ richtet sich an alle, die sich mit Jazz beschäftigen möchten – ganz ohne Vorkenntnisse in Musiktheorie.
Lecture Performance mit dem Henning Neidhardt Trio
Bevor das Trio um Henning Neidhardt den Saal in ein Klangmeer aus Tönen und Sounds verwandelt, spielen die Musiker ihren eigenen Werdegang quer durch die Jazzgeschichte. Ausgebildet an der Folkwang Universität der Künste haben sie sich intensiv mit Jazz - insbesondere mit den Stilen Bebop, Hardbop und Free Jazz - beschäftigt, bevor sie sich von diesen Wurzeln losgesagt haben, um schließlich zu ihrem ganz eigenen Sound zu finden. Die Musiker erläutern die Spielweisen und Charakteristika der unterschiedlichen Jazzstile, die sie geprägt haben und bringen diese zu Gehör, gehen auf sie inspirierende Platten aus dem New York der 90er-Jahre und die sphärischen Klänge des deutschen Labels ECM ein, bevor sie ihre ganz eigenen Sounds aus Ambient, Dreamscape und Drone Music erklingen lassen. Dabei greifen Henning Neidhardt, Duy Luong und Karl-F. Degenhardt auf eine große Bibliothek von selbst gesammelten Field Recordings zurück und schaffen es so, elektronische mit akustischen Signalen zu mischen und diese perfekt zu verblenden. Alle entstehende Musik ist dabei frei improvisiert und erzählt jedes Mal aufs Neue ganz eigene Geschichten.