Zugänge zur Lyrik von Goethe bis Grünbein
Lyrik begleitet uns ein Leben lang – vom Kinderreim über Weihnachtsgedichte bis zur poetischen Todesanzeige. Trotzdem scheuen viele Menschen vor einer eingehenden Beschäftigung mit Gedichten zurück – oftmals aufgrund schlechter Erfahrungen mit Gedichtinterpretationen in der Schule. Aber es lohnt unbedingt, sich auf Lyrik einzulassen. „Herz, mein Herz, was soll das geben?“ Wie schafft es Goethe, dass uns dieser Gedichtanfang mit Schwung mitnimmt und Neugierde auf die nächsten Verse weckt? Die ersten lyrischen Texte waren Zaubersprüche. Gute Gedichte versprühen auch heute noch Magie. Wie aber gelingt es den Dichter*innen, Form und Inhalt auf eindrucksvolle Weise zu gestalten? Was macht Liebeslyrik, Naturlyrik, Großstadtlyrik oder politische Lyrik aus? Und wie findet man Zugang zu vermeintlich hermetischen Texten? Im Vortrag werden zahlreiche Gedichte aus unterschiedlichen Epochen von der Klassik bis zur aktuellen Lyrik der Gegenwart eingehend kommentiert und interpretiert. Dadurch eröffnet der Vortrag vielfältige Zugänge zur Lyrik und zeigt, welchen Gewinn wir als Leser*in oder Zuhörer*in daraus ziehen können. Denn Gedichte sind ein „Reiseführer, der beste, beim Exodus aus der menschlichen Nacht“ (Durs Grünbein). Henning Heske hat selbst Lyrikbände veröffentlicht, Aufsätze zur Lyrik verfasst und interpretiert seit über 20 Jahren Gedichte in der Frankfurter Anthologie der FAZ.
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12,00 €Gebühr:In den WarenkorbLoading...
- Kursnummer: I21003
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Start:Mo. 25.01.2027
19:00 UhrEnde:Mo. 25.01.2027
20:30 Uhr - Plätze: min. 20 / max. 60
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Dozent*in:
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