Länderkunde
„Wer die Enge seiner Heimat ermessen will, reise. Wer die Enge seiner Zeit ermessen will, studiere Geschichte.“ (Kurt Tucholsky) Wer nur ein Land kennte, kennt tatsächlich kein Land. Darum nehmen wir Sie in unseren Vorträgen und Reisereportagen mit in andere Länder, andere Kulturen und wenn es sein muss, reisen wir mit Ihnen an die entlegensten Orte der Welt oder direkt nach nebenan.
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Advents-Lichterführung Wachtendonk
Wachtendonk mit seinem fast vollständig erhaltenen historischen Ortskern lädt zu einer besonderen Führung ein. Geschwungene Barockgiebel, alte Fachwerkhäuser und Mühlen warten darauf, dass man ihnen ihre wechselvolle Geschichte entlockt und mit dem Fotoapparat einfängt. Die Anfänge Wachtendonks setzte ein kölnischer Vogt, später folgten die Zeit im Herzogtum Geldern und die Zeit im niederländisch-spanischen Unabhängigkeitskrieg von 1568-1648. Die schöne Weihnachtsmarkt-Beleuchtung taucht die historischen Fassaden in ein eigenes Licht. Nach der Führung gibt es verschiedene Einkehrmöglichkeiten. Bitte an festes Schuhwerk, Kamera und eine kleine Taschenlampe denken.
Advents-Lichterführung Wachtendonk
Wachtendonk mit seinem fast vollständig erhaltenen historischen Ortskern lädt zu einer besonderen Führung ein. Geschwungene Barockgiebel, alte Fachwerkhäuser und Mühlen warten darauf, dass man ihnen ihre wechselvolle Geschichte entlockt und mit dem Fotoapparat einfängt. Die Anfänge Wachtendonks setzte ein kölnischer Vogt, später folgten die Zeit im Herzogtum Geldern und die Zeit im niederländisch-spanischen Unabhängigkeitskrieg von 1568-1648. Die schöne Weihnachtsmarkt-Beleuchtung taucht die historischen Fassaden in ein eigenes Licht. Nach der Führung gibt es verschiedene Einkehrmöglichkeiten. Bitte an festes Schuhwerk, Kamera und eine kleine Taschenlampe denken.
Von Baghdad ins wilde Kurdistan -
Vor nicht allzu langer Zeit war dies eine No-Go-Area - der Irak als solches seit den 80er Jahren und zuletzt insbesondere der Nordwesten des Landes mit seiner Metropole Mosul. Die zweitgrößte Stadt des Landes unweit der syrischen Grenze war zeitweilig gar Hauptstadt des von den Islamisten ausgerufenen Kalifats.
Der Politikwissenschaftler und leidenschaftliche Orientreisende Clemens Schmale nutzte die erste Gelegenheit, den für ihn letzten weißen Flecken im Nahen und Mittleren Osten zu besuchen. Er fuhr durch unzählig viele Checkpoints von der alten Metropole im Zweistromland, Baghdad, entlang des Tigris nach Norden und besuchte Samara mit dem berühmten Spindelminarett. Durch Saddam Husseins Heimatstadt Tikrit geht es durchs alte Assyrien in die stark vom IS beschädigte antike Wüstenoase Hatra, die sehr ans syrische Palmyra erinnert.
In Mosul erlebte er den Wiederaufbau der stark umkämpften Stadt und die Wiedererrichtung von Kirchen, Moscheen sowie des Grabes des Propheten Jonas in Niniveh. Nur 2 Stunden nördlich trifft der Reisende auf das religiöse Zentrum der Jesiden -Lalish. Viele der vom Tode bedrohten Minderheit flohen seinerzeit nach Deutschland.
Über große Teile Nordiraks erstreckt sich das autonome Gebiet der Kurden mit eigenem Parlament in der Hauptstadt Erbil, mit eigener Flagge und Sprache und eigenem Parteienspektrum. Nirgends sonst haben Kurden so viele Freiheiten. Ganz nahe der türkischen Grenze liegt bei Amadije das von Karl May so wundervoll beschriebene "Wilde Kurdistan". Entlang des Großen Zab, der im nahen Iran entspringt, geht es durch das beeindruckende Zagros-Gebirge über die alte Hamilton Road zum Dokan-See bis Slimani mit seiner wichtigen Antikensammlung.
M. Clemens Schmale ist seit mehr als 50 Jahren im Orient unterwegs. Er reiste entlang des Euphrat durch Syrien schon Mitte der 70er Jahre und hat seitdem alle Länder Nordafrikas, des Mittleren Ostens einschl. des Kaukasus` und der Arabischen Halbinsel besucht, dorthin zahlreiche Studienreisen geleitet und unzählige Vorträge gehalten.