Krefeld - meine Stadt
Hier finden Krefelder „Glokalpatrioten“ alle Themen, die Krefeld in der Welt bewegen. Die Themenvielfalt ist so bunt wie Krefeld selbst. Wir bieten Ihnen Stadtrundgänge und Ortsbesichtigungen sowie Veranstaltungen zu den Themen Stadtplanung, SmartCity, Nachhaltigkeit und vieles mehr an. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Einblicke in die Welt der lokalen Wirtschaftsunternehmen sowie der gesellschaftlichen Akteure in Krefeld zu gewinnen.
Kurse (15)
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Führungen durch das Stadtbad Neusser Straße
Die Stadt Krefeld bietet zwischen Mai und September wieder Führungen durch das Stadtbad Neusser Straße an. An den sogenannten „Baustellen“-Führungen können jeweils 18 Personen teilnehmen, der Führungsweg verläuft durch Wandelgang, Bädertrakt und die beiden Schwimmhallen. Auf dem Weg erfahren die Teilnehmenden viel Wissenswertes zu der historischen Nutzung als Hygiene- und Badeanstalt (Baujahr 1890), aber auch darüber, wie und warum sich die Immobilie in den Jahrzehnten danach Stück für Stück veränderte - bis hin zu den Sicherungsmaßnahmen der letzten Jahre. Die Planungen für zukünftige Nutzungen werden im Rahmen der Führung kurz vorgestellt. Die Führung ist kostenfrei und dauert ca.anderthalb Stunden. Für die Mittagsführungen sind 45 Minuten angesetzt.
Es führt Sie das Führungsteam der Stadt Krefeld.
Bitte finden Sie sich 10 Minuten vor Beginn am Eingang zum Stadtbad, Neusser Str. 58-60, ein. Es besteht die Pflicht zum Tragen eines Helms, der den Teilnehmenden gestellt wird.
Weitere Führungen gibt es unter: www.freischwimmer-krefeld.de
Historischer Rundgang: "Totentanz - Krefeld in der Weimarer Republik"
1918: Deutschland ist der Verlierer des Ersten Weltkriegs, das Kaiserreich untergegangen. Seine Trümmer werden zum Fundament der ersten gesamtstaatlichen Republik auf deutschem Boden. Die in Weimar tagende Nationalversammlung gibt ihr am 11. August 1919 eine demokratische Verfassung. Aber der politische und gesellschaftliche Aufbruch verstetigt sich nicht, der jungen Demokratie mangelt es an überzeugten Demokraten, die Wirtschaft bleibt gelähmt in der Dauerkrise. Auch in Krefeld ist die Weimarer Zeit gekennzeichnet von politischer Hoffnung ebenso wie von Orientierungslosigkeit und Radikalisierung, von Massenarbeitslosigkeit, Inflation und der Verelendung breiter Bevölkerungsschichten. Der Stadtrundgang möchte der spannungsgeladenen Atmosphäre jener Tage nachspüren und zur Diskussion einladen: War Krefeld in der Weimarer Republik tatsächlich Pars pro toto? Lässt die gegenwärtige politische Entwicklung in Deutschland Weimarer Verhältnisse befürchten?
Abendführung durch das historische Klärwerk
Das Klärwerk Krefeld wurde 1909 eingeweiht. Es ist ein denkmalgeschütztes Jugendstilgebäude von besonderem Charme. Der Uerdinger Verein zum Erhalt des historischen Klärwerks Krefeld e.V. setzt sich dafür ein, dass sowohl das denkmalgeschützte Gebäude wiederhergestellt wird, als auch die Geschichte des Klärwerkes bewahrt wird. Die Führung durch das historische Gebäude geht auf die Geschichte der Abwasserreinigung, das Hygieneverständnis im 19. Jhd. und die Baukultur der Stadt ein. Auch die aktuellen Herausforderungen im nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser (Ziele der UN Agenda 2030) werden thematisiert.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden an den Verein zum Erhalt des historischen Klärwerks Krefeld Uerdingen e.V. sind willkommen.
Historischer Rundgang: Zwangsarbeiter*innen in Neukirchen-Vluyn
In den Jahren 1940 bis 1945 haben ca. 1500 Menschen vor allem aus Osteuropa Zwangsarbeit im Bergbau und in der Landwirtschaft in Neukirchen-Vluyn leisten müssen. Jürgen Weiß leitet den Rundgang, der über das ehemalige Zechengelände sowie zu den Lagerstätten Holtmannstraße und Siebertstraße führt. Die letzte Station der Führung führt zum Friedhof Grotfeldswegweiter, hierfür brauchen Sie ein Fahrrad oder ein Auto.
Rollenwechsel: Maria Sohmann erzählt aus ihrem bewegten Leben an den Niepkuhlen
Maria Sohmann war eine ungewöhnliche Frau, die ihren Reichtum zum Wohle der Stadt Krefeld einsetzte, so z. B. zugunsten des Krefelder-Frauen-Vereins für Wöchnerinnen und Säuglingspflege. Als Dank wurde zu ihren Lebzeiten eine Straße nach ihr benannt - im Norden Krefelds, an den Niepkuhlen. Während der Führung erleben Sie dieses Gewässer, das auch heute noch so ursprünglich ist wie damals. Die Stadtführerin unterhält Sie als Maria Sohmann mit sozialgeschichtlich interessanten Erzählungen aus ihrem Leben und entführt Sie in beeindruckender Umgebung in die Zeit des Jugendstils. Um Anmeldung wird gebeten.
Abendführung durch das historische Klärwerk
Das Klärwerk Krefeld wurde 1909 eingeweiht. Es ist ein denkmalgeschütztes Jugendstilgebäude von besonderem Charme. Der Uerdinger Verein zum Erhalt des historischen Klärwerks Krefeld e.V. setzt sich dafür ein, dass sowohl das denkmalgeschützte Gebäude wiederhergestellt wird, als auch die Geschichte des Klärwerkes bewahrt wird. Die Führung durch das historische Gebäude geht auf die Geschichte der Abwasserreinigung, das Hygieneverständnis im 19. Jhd. und die Baukultur der Stadt ein. Auch die aktuellen Herausforderungen im nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser (Ziele der UN Agenda 2030) werden thematisiert.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden an den Verein zum Erhalt des historischen Klärwerks Krefeld Uerdingen e.V. sind willkommen.
Ein Spaziergang durch Krefeld auf
Die Meisten fragen sich: gibt es von dem mittelalterlichen Krefeld nach 650 Jahren überhaupt noch etwas zu sehen, nach den mehrfachen Zerstörungen in der älteren und neueren Geschichte?
Ich behaupte: ja, und wenn man genau hinschaut wider Erwarten, mehr als es die Meisten für möglich halten.
Auf unserem Weg erkennen wir das Straßensystem, an dem das Dorf Krefeld entstand, wir erlesen die Lage der alten Gräben und Mauern und sehen, wo die Stadttore standen.
Wir begreifen die Strukturen der kleinen, mittelalterlichen Stadt mit Markt- und Rathausplatz und verstehen, welche Bedeutung der Kirchhof und die Oranier für die Entwicklung der Stadt zu einer Großstadt hatten.
Wir starten am Kaiser Wilhelm Museum und beenden unseren Stadtgang an der Dionysiuskirche nach 1 1/2 Stunden.
Historischer Rundgang: "Machtergreifung - Neuordnung der Wirtschaft und Umgestaltung der Arbeitswelt in Krefeld im Frühjahr 1933"
Unmittelbar nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 begann die systematische Verfolgung und Ausschaltung aller oppositionellen Kräfte in Deutschland. Gleichzeitig wurden Verfassung, rechtsstaatliche Normen und parlamentarische Kontrolle der Regierung außer Kraft gesetzt. Der Weg in die Diktatur war frei. Mit gleicher Geschwindigkeit und wohlvorbereiteter Präzision erfolgte der Umbau der deutschen Wirtschaft: Staatlich gelenkt und kontrolliert, wurde sie auch personell eng mit dem nationalsozialistischen Staatsapparat verflochten. Fortan bestimmte das Politik und Gesellschaft durchdringende Führerprinzip auch die Arbeitswelt bis hin zum Arbeitsalltag in den Betrieben. Die historisch gewachsene Gewerkschaftsbewegung wurde zerschlagen, ihre gleichgeschalteten Überreste übernahm die Deutsche Arbeitsfront. In dieser Zwangs- und Einheitsorganisation waren sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer zusammengefasst, im Nazi-Jargon nun „Betriebsführer“ und „Gefolgschaft“ genannt. Der Stadtrundgang folgt den Ereignissen in Krefeld, fragt nach den Konsequenzen für die Krefelder Wirtschaft und die Stadtgesellschaft, schildert Einzelschicksale und nennt Namen.
Führung durch die Brauerei Geilings Bräu
Diese Brauereiführung bietet spannende Einblicke in die Kunst des Bierbrauens. Anschaulich werden die verschiedenen Brauverfahren erklärt, während Sie mehr über die handwerkliche Herstellung erfahren. Begleitend zur Führung gibt es eine Verkostung, bei der der Braumeister verschiedene Geilings Bräu Biere vorstellt und ihre Besonderheiten erklärt.
Historischer Rundgang: "Jenseits der Idylle - Verfolgung und Widerstand in Hüls 1933-1945"
Das alte Weberdorf Hüls wurde erst 1975 nach Krefeld eingemeindet, nachdem es zuvor kurzzeitig zu Kempen gehört hatte. Man ist hier bis heute stolz auf die lange eigenständige Ortsgeschichte und hängt immer noch gern der Vorstellung an, in Hüls sei „die Welt noch in Ordnung“. Längst ist aber der Mikrokosmos Hüls Bestandteil einer globalisierten, technisierten und mediendominierten Welt – ebenso wie Hüls von 1933 bis 1945 Bestandteil der nationalsozialistischen Diktatur war. Wie in den Zentren der Staatsmacht gab es auch hier Überzeugungstäter, Profiteure und Opfer des Systems, Mitläufer und Widerständler. Gerade ein solches Abbild im Kleinen ist in seiner Anschaulichkeit unverzichtbar für die historische Forschung und zu wertvoll, um es der Heimatkunde zu überlassen. Erst viele solcher Miniaturen werden ein vollständiges Panorama des sog. „Dritten Reiches“ entstehen lassen. Der Stadt(teil)rundgang möchte einen Beitrag dazu leisten.
Abendführung durch das historische Klärwerk
Das Klärwerk Krefeld wurde 1909 eingeweiht. Es ist ein denkmalgeschütztes Jugendstilgebäude von besonderem Charme. Der Uerdinger Verein zum Erhalt des historischen Klärwerks Krefeld e.V. setzt sich dafür ein, dass sowohl das denkmalgeschützte Gebäude wiederhergestellt wird, als auch die Geschichte des Klärwerkes bewahrt wird. Die Führung durch das historische Gebäude geht auf die Geschichte der Abwasserreinigung, das Hygieneverständnis im 19. Jhd. und die Baukultur der Stadt ein. Auch die aktuellen Herausforderungen im nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser (Ziele der UN Agenda 2030) werden thematisiert.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden an den Verein zum Erhalt des historischen Klärwerks Krefeld Uerdingen e.V. sind willkommen.
Aufstieg und Aufarbeitung: Nationalsozialismus in Neukirchen-Vluyn
Wussten Sie, dass eine Frau den Aufstieg der NSDAP in Neukirchen-Vluyn stark beeinflusst hat? Oder das Neukirchen-Vluyn schon 1928 den ersten NSDAP Bürgermeister Preußens hatte? Wie kam es dazu und wie sah der Alltag der Menschen in Neukirchen-Vluyn in der NS-Zeit aus? Wie wurde diese Zeit in Neukirchen-Vluyn
aufgearbeitet und welche Parallelen können wir in die heutige Zeit ziehen? Haben wir aus der Geschichte gelernt?
Historischer Rundgang: "Experiment in Germany - Krefeld zwischen Diktatur und Demokratie 1945"
Krefeld in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs: Nazi-Deutschland hat noch nicht offiziell kapituliert, aber mit dem Einmarsch amerikanischer Truppen Anfang März 1945 beginnt de facto ein neues Zeitalter. Wer hätte uns in diesem kurzen historischen Vakuum auf den Straßen und in den Ruinen der Stadt begegnen können? Vertreter der alten Ordnung auf der Flucht vor der eigenen Vergangenheit, Opfer und Überlebende der alten Ordnung mit Hoffnungen und Plänen für eine bessere Zukunft, „Displaced Persons“ wie versprengte Zwangsarbeiter, Flüchtlinge, Heimatlose auf der Suche nach dem täglichen Brot und natürlich die amerikanischen Besatzer und Befreier, die der seit 12 Jahren jenseits der demokratischen Zivilisation lebenden Bevölkerung den Blick in eine neue Weltordnung öffnen. Sie alle stehen im Mittelpunkt des Stadtrundgangs.
Abendführung durch das historische Klärwerk
Das Klärwerk Krefeld wurde 1909 eingeweiht. Es ist ein denkmalgeschütztes Jugendstilgebäude von besonderem Charme. Der Uerdinger Verein zum Erhalt des historischen Klärwerks Krefeld e.V. setzt sich dafür ein, dass sowohl das denkmalgeschützte Gebäude wiederhergestellt wird, als auch die Geschichte des Klärwerkes bewahrt wird. Die Führung durch das historische Gebäude geht auf die Geschichte der Abwasserreinigung, das Hygieneverständnis im 19. Jhd. und die Baukultur der Stadt ein. Auch die aktuellen Herausforderungen im nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser (Ziele der UN Agenda 2030) werden thematisiert.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden an den Verein zum Erhalt des historischen Klärwerks Krefeld Uerdingen e.V. sind willkommen.
Historischer Rundgang: "Den Opfern Identität und Gesicht geben"
Der Stadtrundgang berichtet anhand persönlicher Schicksale von Verfolgung und Widerstand in Krefeld in der NS-Zeit. So erinnert er etwa an kommunistische Widerstandskämpfer ebenso wie an nach §175 Verfolgte oder die Millionen Opfer der Shoah. Die Protagonisten des Rundgangs repräsentieren damit ganz unterschiedliche Opfergruppen des NS-Regimes. Ihre Biographien lassen Mechanismen und Ungeist der nationalsozialistischen Diktatur konkret und das Ausmaß der täglichen Bedrohung spürbar werden.