Kunstgeschichte
Kurse (4)
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Vortrag: Ein transnationales Welterbe – Einblicke in Leben, Denken und Werke von Le Corbusier
2016 wurden 17 Bauten von Le Corbusier in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen, darunter Eigenheime, Villen, Wohnhochhäuser, ein Kloster und eine Kirche, ein Regierungsgebäude und ein Museum. Zehn Einzelobjekte befinden sich in Frankreich, zwei in der Schweiz und je eines in Belgien und Deutschland, außerhalb Europas je eines in Argentinien, Indien und Japan. Le Corbusier war Maler, Bildhauer und Architekt in einem, inspirierte, verwirrte und empörte die Fachwelt, provozierte mit extremen Ideen und Thesen und hegte Sympathien für den Faschismus. Er prägte Generationen von Architekten auf der gesamten Welt und war maßgeblich an der Entwicklung dessen beteiligt, was man als Moderne in der Architektur bezeichnet. In der Begründung der UNESCO heißt es, Le Corbusier habe „ein einzigartiges Ideenforum auf globaler Ebene schaffen, eine neue Architektursprache erfinden, die architektonische Praxis modernisieren und die sozialen und grundlegenden Bedürfnisse des modernen Menschen erfüllen“ wollen. Der Vortrag führt durch das Leben des Architekten und zeigt die Breite seines Schaffens. Einzelne Bauten werden detaillierter vorgestellt, zusammen mit den grundlegenden Ideen, die das Werk dieses einzigartigen Architekten geprägt haben.
NEU Museumstreff – Kunst Hand Werk Brücke & Slavs and Tatars: Handdschob
Eine Kooperation mit den Kunstmuseen Krefeld
Der Museumstreff in Haus Lange Haus Esters durch die Ausstellungen Kunst Hand Werk Brücke und die Präsentation von Slavs and Tatars eröffnet neue Perspektiven auf Kunst, Handwerk und geltende gesellschaftliche Narrative. Erstmals rücken die Kunstmuseen Krefeld das Kunsthandwerk der Künstlergruppe Die Brücke in den Fokus: Möbel, Schmuck, Glasmalereien, Wohntextilien und Gebrauchsgegenstände zeigen den Anspruch der Expressionisten, Kunst und Leben untrennbar miteinander zu verbinden. Inspiriert von volkstümlichen Traditionen und außereuropäischer Kunst entwickelten sie eine eigene Vorstellung moderner Lebensgestaltung. Parallel dazu untersucht das international renommierte Kollektiv Slavs and Tatars gemeinsam mit eingeladenen Künstler*innen das Handwerk als Träger kultureller, sozialer und politischer Bedeutungen. Zwischen Sprache, Identität und Arbeit entstehen überraschende Verbindungen, die Fragen nach Selbstbild, Gesellschaft und Geschichte neu verhandeln. Obwohl mehr als ein Jahrhundert zwischen beiden Positionen liegt, macht der HLHE Dialog ihre inhaltlichen Berührungspunkte sichtbar und lädt dazu ein, die Grenzen zwischen angewandter und bildender Kunst kritisch neu zu betrachten.
Führung inkl. Eintritt an der Museumskasse: 12,- EUR/ermäßigt 8,- EUR
Vortrag: Paul Cézanne
Er gilt als der Vater der modernen Kunst. Picasso sagte über ihn: „Er ist unser aller Vater.“ Die Rede ist von Paul Cèzanne, dessen neue „Sichtweise“ der natürlichen und der von Menschenhand gestalteten Außenwelt zwar auf die objektive Wirklichkeit zielte, zugleich aber auf ein Fühlen und geistiges Durchdringen der „Natur“. Cézannes Absicht war es, seine Wahrnehmung der Dinge als für alle möglich zu vermitteln. Dabei bediente er sich einiger weniger Sujets, die er immer wieder aufgriff und verbesserte: Stillleben, Landschaften und die berühmten „Badenden“. Der Vortrag zeichnet ein Bild des in vielerlei Hinsicht kompromisslosen, ja bisweilen skurrilen Künstlers anhand von Text- und Bildzeugnissen.
WebVortrag: Licht aus! Die Entdeckung der Nacht in der Kunst
Die Nacht ist lange ein Raum des Unbekannten - bis künstliches Licht sie verändert. Mit Gaslicht und Elektrizität entstehen neue Bilder der Stadt, neue Stimmungen und neue künstlerische Möglichkeiten. Besonders in der Malerei und der frühen Fotografie wird das Spiel von Licht und Dunkelheit zum zentralen Thema: flirrende Straßenlichter, tiefe Schatten, unscharfe Konturen.
Der Vortrag zeigt, wie Künstler*innen die Nacht neu sehen lernen und wie Licht zum entscheidenden Gestaltungsmittel der Moderne werden soll.
Nicole Klemens, M.A. ist Kunsthistorikerin, Dozentin und Kunstvermittlerin in verschiedenen Museen.
Den Zugangslink zum Webinar finden Sie in Ihrer Anmeldebestätigung.
Ihr Webinar läuft mit dem Video-Conferencing-System edudip. Technische Voraussetzungen für die Teilnahme: help.edudip.com/de/knowledge-base/technische-voraussetzungen-zur-nutzung-der-edudip-software/
Für Ihren Kurs benötigen Sie keine Kamera und kein Headset. Wir empfehlen, eine Internetverbindung von mindestens 16 MBit/s, sowie eine drahtgebundene Internetverbindung (LAN) zu nutzen.
Sie müssen keine Software herunterladen.